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Val Müstair, Val Bregaglia, Valposchiavo

Das Val Müstair / Münstertal

Das Münstertal - ein waldreiches und besonders sonniges alpines Hochtal und grenzt direkt an den schweizerischen Nationalpark. Man erreicht das Tal von Zernez im Engadin aus über den Ofenpass. Östlich von Müstair verläuft die Grenze zum Vinschgau (Südtirol), die zugleich die rätoromanisch-deutsche Sprachgrenze bildet. Die dortige Gemeinde Taufers im Münstertal gehört geografisch ebenfalls zum Münstertal. Von Sta. Maria aus führt der Umbrailpass ins Veltlin.Im Val Müstair wird Unterengadinisch gesprochen, ein rätoromanischer Dialekt. Besonders bekannt ist der Ort Müstair durch sein Benediktinerkloster St. Johann. Dieses gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Ortschaften im Münstertal

  • Tschierv, Fuldera, Lü, Valchava, Sta. Maria, Müstair

Benediktinerinnen-Kloster St. Johann, Müstair

Das international bekannte Kloster St. Johann in Müstair zählt zu den UNESCO-Weltkulturgütern und verdankt Karl dem Grossen seine Existenz und Besonderheit. Es ist eines der seltenen baulichen Zeugnisse der karolingischen Zeit. Das Klostermuseum führt die Besucher zu kostbaren Zeugen einstiger Kulturblüte. Die im 8. Jahrhundert erbaute Klosterkirche birgt den weltweit umfangreichsten und besterhaltenen frühmittelalterlichen Bilderzyklus mit eindrucksvollen Fresken. Mit dem Klostermuseum Plantaturm erlauben die Nonnen einen Blick in die Klausur. Dadurch ist auch der älteste Burgturm des Alpenraums aus dem Jahre 960 zugänglich geworden.

Ski & Board

Pistenplan Mischuns

Das Skigebiet Minschuns (1670m – 2700m) ist ein Paradies für Skifahrer, Snowboarder und Carver und gilt als sehr schneesicher. Vier Skilifte erschliessen eine Fülle von abwechslungsreichen Abfahrten für alle Disziplinen und alle Schwierigkeitsgrade. Minschuns ist sowohl für Abfahrtsfreaks als auch für Familien mit Kleinkindern der ideale Skiort. Im Bergrestaurant „Alp da Munt“ können Sie grosse und kleine Pausen bei einem grossartigen Panorama geniessen.

Snow & Ice

  • 28 Loipenkilometer stehe für Langlauf zur Verfügung. Neben der Talloipe garantieren auch die Loipen in LÜ und im Skigebiet Mischuns für ein einzigartiges Langlauferlebnis.
  • Über 40 km Winterwanderwege bieten viele Möglichkeiten um das Val Müstair im Winter zu erkunden.
  • Für Schneeschuhwanderer stehen mehrere abwechslungsreiche Trails zur Verfügung.
  • Das Val Müstair ist idealer Ausgangspunkt für Skitouren in allen Schwierigkeitsgraden.
  • Der ca. 2 km lange Schlittelweg von Lü (1'920 Meter ü. M.) nach Tschierv (1'664 Meter ü. M.) ist nachts beleuchtet und verspricht ein heiteres Vergnügen für die ganze Familie.
  • PDF-Broschüre Wintererlebnis Val Müstair

Videos

Wandern & Sport

Das Val Müstair ist Ideal für Wanderungen und Biken. Im Tal selbst, dem angrenzenden Schweizer Nationalpark und dem südlichen Ortlergebiet sind über 250 km gut beschilderte Wege zu erkunden: vom leichten Spaziergang bis zur anspruchsvollen Tour. Durch Arven-(Zirbelkiefer) und Lärchenwälder, über Weiden und Pässe, entlang klaren Bergbächen geht’s zu den Gipfeln. Dabei begegnet einem auf Schritt und Tritt eine überwältigende Alpenflora. Die guten Postautoverbindungen sind zur Tourengestaltung sehr hilfreich.

Das Valposchiavo / Puschlav

Das italienischsprachiges Puschlav erreicht man vom Oberengadin aus über den Berninapass, vom Veltlin (Italien) her über Campocologno ganz im Süden des Tals, sowie von Livigno (Italien) aus über die Fuorcla di Livigno. Hauptort des Tales ist Poschiavo. Wandern, Angeln, Schwimmen, Biken und genießen - das Valposchiavo bietet abwechslungsreiche Urlaubserlebnisse fernab vom Massentourismus. Jeder, der mit dem Bernina Express reist, kennt die bezaubernde Schönheit des Puschlav.

Poschiavo

Das Gemeindegebiet umfasst das obere Puschlav samt Seitentälern und erstreckt sich von der Wasserscheide im Norden des Tales, welche unter anderem durch die Berninagruppe und die Forcola di Livigno gebildet wird, bis zum südlichen Ende des Lago di Poschiavo (deutsch: Puschlaversee) auf 962 m. Höchster Punkt des im Westen und Osten von Gebirgskämmen begrenzten Territoriums ist der mittlere Gipfel des Piz Palü mit 3'901 m. Die 19'095 Hektar umfassende Gemeinde hat 3490 Einwohner.

Die Gemeinde Poschiavo besteht aus mehreren Dörfern: Poschiavo, Le Prese, Annunziata, Cologna, Prada, San Antonio und Selva.

Le Prese

Le Prese liegt eingebettet zwischen steilen Bergflanken direkt am Lago di Poschiavo. Le Prese ist ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen und Velotouren und ist dank den Bahn- und Busanschlüssen an Startpunkt für Ausflüge in die umliegenden Täler, oder nach Tirano im Veltlin.

Sommer

  • In der Ferienregion Valposchiavo stehen über 250 km markierte Wanderwege zur Verfügung. Unzählige Routen zwischen dem 3905 Meter hohen schneebedeckten Piz Palü, dem höchsten Punkt des Tals und der 429 Meter tiefen Ebene an der Grenze bei Tirano warten darauf entdeckt zu werden.
  • Vom Berninapass nach Tirano, von Poschiavo zu den Rebbergen des Veltlins oder ins Naturschutzgebiet Val da Camp biken. 100 km abwechslungsreiche Mountainbike-Routen bieten Ihnen die Möglichkeit, das schöne Tal auf dem Velo-Sattel kennen zu lernen. Während den Sommermonaten findet auf Anfrage eine begleitete Tour statt.
  • Die guten Windverhältnisse auf dem Puschlaversee laden auch Anspruchsvolle zum Surfen ein! Für Angler sind die Gewässer des Puschlavs ein wahres Dorado. In den Bergbächen tummeln sich die Bachforellen und im Lago di Le Prese fängt man mit ein wenig Glück einen Saibling oder eine Seeforelle.

Ausflugsziele

  • Das wunderschöne Naturschutzgebiet Val da Camp mit den zauberhaften Bergseen, ideal für Wanderungen.
  • Der Gletschergarten in Cavaglia mit seinen zahlreichen beeindruckenden Gletschermühlen.
  • Aussichtspunkte: Sassal Mason (Crotti), Alp Grüm (Blick auf den Palügletscher), San Romerio (Kultstätte), Giümelin

Regionale Spezialitäten - Gastronomie

  • Pizzoccheri (Teigwaren aus Buchweizenmehl)
  • Capunet (Spätzli aus Mehl und Spinat)
  • Risotto mit Pilzen und Lüganighetta-Wurst
  • Wild und Steinpilze
  • Seeforelle
  • Brasciadela (Puschlaver Ringbrot mit Anis)
  • Besichtigungen mit Degustation: Weinkellereien, Bio-Käserei, Kräuteranbau und andere Puschlaverprodukte

UNESCO-Weltkulturerbe

Die Berninabahn ist eine eingleisige meterspurige Bahnstrecke der Rhätischen Bahn (RhB) und war bis zum Zweiten Weltkrieg eine eigenständige Bahngesellschaft (abgekürzt BB). Die Gebirgsbahn verbindet das Engadin über den Berninapass mit der italienischen Stadt Tirano. Sie gilt mit bis zu sieben Prozent Gefälle – als eine der steilsten der Welt. Die Berninabahn wurde gemeinsam mit der Albulabahn am 7. Juli 2008 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.

Bahnfahrt von den Gletschern zu den Palmen

Wer einmal die Strecke von St.Moritz oder Pontresina bis ins italienische Tirano abgefahren ist, der kehrt immer wieder begeistert in den südlichen Teil von Graubünden zurück. Die Bernina-Linie ist die einzige Schweizer Bahn, die offen über die Alpen führt. Es gibt keinen Scheiteltunnel am Berninapass, stattdessen hat man bei der Station "Ospizio Bernina" auf einer Höhe von 2.253 Metern einen herrlichen Blick auf die Seen Lago Nero und Lago Bianco. Wenn wenig später die auf einer Felsplatte thronende Station "Alp Grüm" erreicht ist, geht es von dort in geradezu abenteuerlichen Kurven hinab bis in das auf 429 Meter gelegene Tirano im italienischen Veltlin.

Video by Rhätische Bahn AG RhB

Das Val Bregaglia

Das italienischsprachige Bergell ist ein Tal, durch das die Grenze zwischen der Schweiz und der italienischen Provinz Sondrio verläuft. Man erreicht das Bergell vom Engadin aus über den Malojapass (1815 m ü.M.). Das Bergell ist die Sonnenstube von Graubünden. Wild romantisch und voller Ausflugs- und Wandermöglichkeiten. Durch die südliche Lage des Tales ist es bereits im März/April sehr sommerlich.

Dörfer im Bergell:

  • Maloja, Casaccia, Bondo und Promontogno, Castasegna, Soglio, Vicosoprano, Stampa und Borgonovo, das italienische Bergell (Villa di Chiavenna, Chiavenna, Piuro, Savogno)

Wandern

Über 180 Kilometer Wander- und Trekkingwege schlängeln sich durch Wälder und über Wiesen, Weiden und Felsen. Eine Wanderung von Maloja (1815m ü.M) nach Chiavenna (333m ü.M) ist eine 40 km lange Reise durch wechselnde Landschaften und Kulturen. Oben im Engadin ist es karg und kühl in der klaren Hochgebirgsluft. Mit jedem Schritt tiefer, Richtung Italien werden die Farben weicher und wärmer, die Vegetation üppiger. Maulbeerbäume, Kastanienwälder und vereinzelte Palmen trifft man am unteren Ende des Bergells.

Klettern

Die das Bergell umgebenden Dreitausender der Sciora-Gruppe mit Piz Badile, Piz Cengalo, Gmelli und Sciora fallen steil ab in den engen Talgrund und sind ein Paradies für Kletterer. Von Pranzaira bequem mit der Albigna-Seilbahn aus zu erreichen, herrscht hier im Sommer reger Kletterbetrieb.

Maloja (1815 m ü.M.)

Maloja gehört als Exklave von 81 Quadratkilometern politisch zur Gemeinde Stampa im Bergell (Bezirk Maloja), geografisch aber zum Oberengadin. Maloja, die Alp von Stampa wo sich früher die Kühe getummelt haben, ist nun für die erholungsuchenden Touristen da.

Das Skigebiet Aela

Das sonnige und schneesichere Skigebiet am Piz Aela bietet 3 km Pisten. Die längste Abfahr ist mittelschwer und 1 km lang. Skifahrer werden von einem Skilift auf 2100 m Höhe und mit einem Ponylift befördert. Zusätzlich besteht eine neue Snowtubinganlage. Der Piz Aela verwandelt sich nach Schneefällen in ein herrliches Pulverschneeparadies.

Langlauf

Maloja ist Ausgangspunkt zahlreicher Loipen und der traditionelle Startort des Engadin Skimarathon, der u. a. über den gefrorenen Silsersee führt, das Ziel ist nach 42 km in S-chanf.

Sommer

Die Region ist ein Wander-, Touren- und Klettergebiet ersten Rangs. Der Silsersee bietet im Sommer beste Surf- und Segelbedingungen.

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